Wenn man sich ein aktuelles Smartphone wie das iPhone 4 von Apple oder das Evo 4G von HTC kauft, dann bekommt man dies meist in Verbindung mit einem Vertrag, der auch einen mobilen Internettarif beinhaltet. Das Problem an diesen Tarifen ist, dass diese nicht für ein unbegrenztes Datenvolumen die volle Bandbreite zur Verfügung stellen.

In den meisten Fällen erfolgt eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit ab einem Verbrauch von 200 bis 500 Megabyte, und zwar dann von HSPA-Niveau auf GPRS-Geschwindigkeit, was einem extremen Leistungsverfall entspricht. Sollte man über einen solchen Datentarif verfügen, dann lässt sich mit wenigen Tipps viel Bandbreite sparen.

Tipp 1: zu Hause WiFi nutzen

Der wohl einfachste und zugleich wirkungsvollste Trick ist das Nutzen von WiFi, wenn man das Smartphone daheim nutzt. Denn etwas schnell mit dem Smartphone im Netz nachschlagen, die E-Mails checken oder über ICQ chatten, das alles geht mit einem Smartphone sehr schnell ohne dass man lange Wartezeiten wie beim Start eines PCs erdulden muss.

Tut man dies alles ohne WiFi und über den eigenen Datentarif, dann kann das Datenvolumen bis zur Drosselungsgrenze sehr schnell verbraucht sein und für den Rest des Monats ist langsames Surfen angesagt. Deshalb sollte man sich für zu Hause einfach ein WLAN einrichten, das immer dann aktiv ist, wenn man das Smartphone verwenden möchte. Somit lassen sich viele Megabyte im Laufe des Monats sparen und das Surfen unterwegs verkommt nicht zu einer langsamen Angelegenheit.

Tipp 2: Apps aus Hintergrund löschen

Viele Apps, die man auf dem Smartphone ausführt, haben die Möglichkeit, im Hintergrund weiterzulaufen, selbst wenn man diese eigentlich beendet hat. Deshalb sollte man im Auge behalten, welche Apps dauerhaft im Hintergrund laufen und die Fresser der Bandbreite einfach deaktivieren. Zum Beispiel ist es unter Apples iOS 4 so, dass gestartete Apps im Hintergrund laufen, bis man diese manuell beendet. Weiß man nicht, dass die Apps weiterhin laufen, dann kann viel Bandbreite verloren gehen, besonders wenn man Apps wie Facebook oder ICQ gestartet hat.

Tipp 3: Apps überwachen

Tipp 3 baut auf dem zweiten Tipp auf, denn bereits in den Einstellungen lassen sich viele Apps in ihrem Datenverbrauch einschränken. Auf dem iPhone beispielsweise sollte man die sogenannten Push-Benachrichtigungen streichen, wenn man nicht von jeder App über Updates informiert werden will.Denn durch die Benachrichtigungen kann man davon ausgehen, dass die Apps permanent Abfragen an einen Server senden, um über etwaige Updates informiert zu werden. Das kostet bei jeder Anfrage wertvolles Datenvolumen, das irgendwann im Monat fehlen könnte.

Tipp 4: Bandbreite mit Hilfe von Apps im Auge behalten

Möchte man immer wissen, wie viel Volumen man schon in einem Monat verbraucht hat und dadurch informiert sein, wann man an Datenvolumen sparen sollte, dann lohnt sich die Installation einer App, die den Datenverbrauch für einen selbst im Auge behält.Apps dieser Art findet man auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen, weshalb man schnell und einfach im Auge behalten kann, wie viel Datenvolumen auf HSPA-Niveau man noch zur Verfügung stehen hat.

Fazit: Die oben aufgeführten Tipps zum Sparen von Datenvolumen lassen sich sehr leicht umsetzen, wobei besonders Tipp 1 sehr viel Sparpotential besitzt. Denn selbst wenn man nicht allzu oft von zu Hause aus mit dem Smartphone surft, summiert sich das Volumen über den Monat verteilt dennoch, weshalb man diese Sparmaßnahme auf keinen Fall außer Acht lassen sollte.

Um die perfekte Abstimmung für sich selbst zu finden, sollte man die verschiedenen Tipps ausprobieren und sich notieren, mit welchen Tricks man am Besten verfährt und sein Datenvolumen über den Monat verteilt am Sinnvollsten nutzen kann.

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Bandbreite und Volumen sparen bei iPhone Datentarifen, 8.7 out of 10 based on 15 ratings