In der Welt der Technik hat sich ein interessanter Deal ergeben: Facebook hat offiziell mitgeteilt, dass das Unternehmen WhatsApp übernommen hat. Der Kaufpreis für WhatsApp liegt bei 19 Milliarden US-Dollar, von denen die WhatsApp-Gründer 12 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien, 4 Milliarden US-Dollar in Bargeld sowie 3 Milliarden US-Dollar in Sicherheiten erhalten.

WhatsApp bleibt bestehen wie es ist

Ebenjene Sicherheiten sollen dafür sorgen, dass die bisherigen Mitarbeite von WhatsApp auch in Zukunft beim Unternehmen arbeiten dürfen. Generell hat Facebook im Zuge der Übernahme verlauten lassen, dass es keine Änderungen am bisherigen Auftreten von WhatsApp geben wird. Die Belegschaft soll deshalb eins zu eins beibehalten werden.

Generell hat sich Facebook in passenden Statement zur Übernahme von WhatsApp sehr erfreut gezeigt, da WhatsApp auch von anderen Unternehmen hätte übernommen werden können. Dass die Wahl letztendlich auf Facebook gefallen ist, war natürlich vor allem zur Freude von Facebook-CEO Mark Zuckerberg, der dies in einem entsprechenden Kommentar mitgeteilt hat.

Facebook gewinnt mit Übernahme an Bedeutung

Für Facebook lohnt sich der Deal auf jeden Fall, immerhin kam der Facebook Messenger nicht wirklich in Fahrt und musste sich bei den Messaging-Diensten immer hinter WhatsApp einreihen. Durch die Übernahme von WhatsApp gewinnt Facebook an Bedeutung im mobilen Segment, zumal das Wachstum und die aktuellen Nutzerzahlen von WhatsApp mehr als beeindruckend sind.

Hinzu kommt, dass Facebook bereits in der Vergangenheit durch Übernahmen dieser Art aufgefallen ist, unter anderem hat das Unternehmen Instagram übernommen. In puncto Mobile Messaging hat Facebook nun fast schon eine monopolartige Stellung inne, schließlich kommt Facebook alleine auf über eine Milliarde Nutzer, während WhatsApp noch einmal rund 450 Millionen Nutzer mit sich bringt.

Facebook nennt aktuelle WhatsApp-Zahlen

Von diesen aktuell etwa 450 Millionen Nutzer, die jeden Monat aktiv bei WhatsApp sind, loggen sich 70 Prozent sogar jeden Tag ein. Dementsprechend bietet WhatsApp eine sehr aktive Nutzerschaft, die Facebook für sich ausnutzen kann – zumal WhatsApp aktuell ein Wachstum von mehr als einer Million Nutzer pro Tag aufweist und Facebook damit weitere Nutzer verschafft.

Sehr interessant ist zudem der Hinweis, dass WhatsApp mittlerweile mehr tägliche Nachrichten produziert als weltweit SMS-Kurznachrichten verschickt werden. Im Grunde genommen hat Facebook damit den Nachfolger der SMS-Nachricht gekauft, was für einen Preis von 19 Milliarden US-Dollar vom einen oder anderen Experten sogar als Schnäppchen bezeichnet wurde.

Da sich für WhatsApp- und Facebook-Nutzer in absehbarer Zukunft keine Veränderungen ergeben sollen, scheint der Deal erst einmal keine Verlierer zu kennen. Natürlich wird in puncto Datenschutz ein wachsames Auge auf WhatsApp und Facebook geworfen werden, was aber bereits vor der Übernahme der Fall gewesen ist.

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