Erst vor wenigen Tagen hat o2 sein neues Mobilfunk-Portfolio vorgestellt. Ab dem 5. Mai wurden so bisherige Tarife fast ausnahmslos abgelöst. Nur der Prepaid-Tarif LOOP S/M/L bleibt in Verbindung mit einem subventionierten Handy auch noch weiterhin im Angebot. Mit dem völlig überarbeiteten Portfolio will o2 vor allem neue Kunden gewinnen und dafür sorgen, dass bisher gewonnene Kunden auch beim Münchner Netzbetreiber bleiben und nicht etwa zur Konkurrenz wechseln. Mit dieser drastischen Umstrukturierung ändern sich sowohl Preise als auch Leistungen.

„Kosten-Airbag“ soll vor der Schuldenfalle bewahren

Damit Kunden ihr Telefonierverhalten besser im Blick behalten, ist im neuen o2 o Angebot ein sogenannter „Kosten-Airbag“ integriert. Das bedeutet, die maximalen Kosten für innerdeutsche Gespräche und Kurznachrichten liegen bei 60 Euro pro Monat. o2 möchte seine Kunden immer per SMS benachrichtigen, wenn die 60 Euro erreicht sind. o2 o versteht sich somit als eine SMS- und Telefonflatrate in sämtliche Festnetz- und Mobilfunknetze innerhalb Deutschland. Treue wird natürlich belohnt: Wer seine Prepaidkarte länger als sieben Monate behält, erhält auf spätere Rechnungen immer 5% Rabatt. Durchschnittlich kostet die Flatrate, die ursprünglich 60 Euro pro Monat gekostet hat somit nur noch etwa 57 Euro. Das bedeutet eine jährliche Ersparnis von 36 Euro. Nicht außer Acht zu lassen ist ein ganz anderer positiver Aspekt: Wenn man die Flatrate einen oder mehrere Monate mal nicht in Anspruch nimmt, zahlt man nicht wie andere den vollen Preis, sondern wirklich nur das, was man vertelefoniert.

Alle weiteren Details zu den neuen O2 Tarifen direkt auf der O2 Webseite.

o2 o soll zukünftig fokussiert werden

In Zukunft soll der Tarif o2 o vorrangig beworben werden. Der Kunde kann bei diesem Tarif selbst entscheiden, ob es die Prepaid- oder Postpaid-Variante sein soll. Zum Erfreuen der Kunden fällt keine Grundgebühr an und kein Mindestumsatz muss erreicht werden. Darüber hinaus beträgt die Mindestlaufzeit lediglich 30 Tage. Bei Problemen oder sonstigen Anlässen ist es somit schnell geschafft, vom Vertrag loszukommen. Ein weiterer Vorteil für die Kunden: o2 hat sich bemüht diesen Tarif übersichtlich und für jeden verständlich zu gestalten. So kostet eine Gesprächsminute oder eine Kurznachricht immer 15 Cent. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Dieser Minutenpreis fällt ebenso für Verbindungen zur Mailbox an. Die meisten Discounter – übrigens auch die o2-Discountmarke Fonic – sind hier wesentlich günstiger. Für Wenig- und Normaltelefonierer sind diese deshalb besonders gut geeignet.

Kosten, die auf den Kunden zukommen

Zum einen fällt ein Betrag in Höhe von 25 Euro für die Bereitstellung an. Eine normale SMS ins Inland kostet wie bereits erwähnt genau wie eine nationale Gesprächsminute nur 15 Cent.

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