Die Computermesse CeBit ist schon wieder zu Ende, dennoch lassen sich einige Eindrücke aus Hannover mitnehmen, die auf die Zukunft der Handys deuten lässt, die in absehbarer Zeit sowohl mit Prepaid SIM als auch mit Vertragsanbieter auf den Markt kommen werden. Dabei steht neben der Funktionalität auch die Umweltbewusstheit im Vordergrund.

Handys als mobile Navigationsgeräte

Smartphones wie das iPhone oder das Google Nexus One haben es vorgemacht und viele weitere Modelle könnten nun nachziehen: es geht um die Navigationsmöglichkeit der Handys. Denn mit vielen Modellen kann man zurzeit dafür sorgen, dass man eine ausreichende Möglichkeit der Navigation immer in seiner Hosentasche hat.In Zukunft sollen sich die Smartphones immer weiter entwickeln und könnten schon in Bälde dafür sorgen, dass Navigationsgeräte nicht mehr nötig sind um sich zu orientieren. Auf dem iPhone gibt es zum Beispiel schon die Software von Navigon, mit der man sich sehr gut zurecht findet.

Allerdings müssen die Akkus der Smartphones ein wenig länger halten, wenn sie tatsächlich auch als Navigationsgerät herhalten sollen. Denn was nutzt die Möglichkeit das Smartphone zur Navigation zu verwenden, wenn man das Smartphone schon nach kurzer Zeit den Geist aufgibt?

Stromsparende Elemente sind Trumpf

Aber nicht nur neue Funktionen sind wichtig bei den Smartphones der Zukunft, sondern auch die Möglichkeit stromsparend zu arbeiten, was durch eine Vielzahl von technischen Tricks geschafft werden kann. Unter anderem kann das Display mit LED-Technik ausgestattet werden und durch Optionen innerhalb der Software dazu gebracht werden, dass es sich dann abschaltet, wenn es nicht mehr benötigt wird bzw. in eine Art Ruhemodus schaltet, in dem wenig Strom verbraucht wird.

Neben der Hardware muss aber auch die Software dazu gedacht sein, Strom zu sparen, was ebenfalls mit vielen Kniffen geschafft werden kann. Zum Beispiel dürfen Applikationen nicht viel Strom verbrauchen, solange sie nur im Hintergrund laufen und es muss dafür gesorgt werden, dass sich Applikationen nicht ohne Nachfragen im Hintergrund starten, was ebenfalls viel Strom kosten kann.

Die Umwelt wird wichtig

Auch wenn Strom sparen sehr wichtig geworden ist, gibt es noch weitere wichtige Dinge wie etwa die Umweltfreundlichkeit der Produkte. In Zukunft sollen Smartphones aus Materialien gefertigt werden, die die Umwelt nur wenig verschmutzen und sich auch ohne Probleme leicht entsorgen lassen.

Das könnte für den Nutzer mit mehr Kosten verbunden sein, dennoch dürften viele bereit sein, das Geld in ein Handy zu investieren, das dafür die Umwelt schont und auch den Geldbeutel durch einen geringeren Verbrauch an Energie.

Große Displays und freie Betriebssysteme

Darüber hinaus werden auch zukünftig große Displays mit Touchscreen im Trend liegen, die immerhin dafür sorgen, dass man mit einem Smartphone nicht nur Telefonieren, sondern auch viele Aufgaben aus dem Bereich Multimedia ausführen kann.

Zudem dürften auch freie Betriebssysteme wie etwa Google Android sehr weit vorne liegen, da sich diese auch sehr leicht von externen Entwicklern verbessern und mit weiteren Applikationen ausstatten lassen.

Fazit: Man darf sehr gespannt sein, was die Zukunft im Bereich der Smartphones zu bieten hat und mit welchen Neuheiten man rechnen darf. Alles in allem ist es aber so, dass stromsparende Smartphones mit viel Technik den Hauptteil bilden dürften und damit die Zukunft der Smartphones weisen sollten.

Ob es am Ende aber wirklich so sein wird, hängt natürlich auch von den Mobilfunkanbietern ab, die die Geräte mit günstigen Exklusiv-Verträgen ausrüsten können, wenn diesen danach ist. Ansonsten ist es möglich, dass potentiell erfolgreiche Handys einfach in der Versenkung verschwinden.

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Neue Smartphones auf der Cebit 2010, 8.5 out of 10 based on 19 ratings