In der heutigen Zeit gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten an der Welt des Mobilfunks teilzuhaben, da fast wöchentlich neue Tarife und Anbieter auf den Markt kommen um den Kunden etwas neues bieten zu können. Zwei Arten sind dabei sehr beliebt, zum einen der Vertrag und zum anderen der Prepaid-Tarif.

Prepaid Tarif oder Handyvertrag? – Der Preis

Prepaid-Tarife und auch Handyverträge haben sowohl ihre Vor- und Nachteile, die auf den Kunden zukommen, wenn er sich für eine der beiden Möglichkeiten entscheidet. Besonders, da auch immer mehr Discounter eine Handysparte ins Leben rufen und die Kunden mehr Auswahl haben.

Die Vorteile von Prepaid-Tarifen lassen sich vor allem beim Preis feststellen, denn man zahlt bei einem Prepaid-Vertrag vom Discounter oftmals weniger als 10 Cent pro Gesprächsminute bzw. SMS. Will man mit einem Vertragshandy in ein Mobilfunknetz telefonieren, das nicht das des eigenen Vertragspartners ist, dann liegt der durchschnittliche Preise bei 19 Cent pro SMS und Minute.

Zudem muss man bei einem Prepaid weder eine Grundgebühr (oder einen Mindestumsatz) zahlen noch sich auf eine Mindestvertragslaufzeit einlassen, die bei den meisten Verträgen bei 24 Monaten liegt. Bei der Prepaid-Variante zahlt man auch wirklich nur, wenn man telefoniert bzw. SMS verschickt.

Auch ist es nicht mehr nötig, sich ständig neue Aufladkarten für das Prepaid-Handy zu besorgen, da man mittlerweile festlegen kann, ab welchem bestimmten Betrag neues Geld vom Konto auf die Handykarte gebucht werden soll. Dadurch geht einem auch unterwegs oder in Notfällen das Geld nicht aus. Das ist zwar nicht bei allen Discountern möglich, aber Fonic oder blau.de beispielsweise bieten eine solche Variante an.


Vielfalt der Optionen

Handyverträgen sagt man nach, dass sie mehr Optionen bieten als Prepaid-Karten, beispielsweise die Möglichkeit eine Festnetzflatrate zum Mobilfunktarif hinzu zu buchen. Allerdings gibt es auch bei einem Prepaid-Vertrag keinerlei Probleme damit, seinen Tarif zu erweitern.

In vielen Fällen ist eine Festnetzflatrate als Beispiel als Zusatz zu einem Prepaid-Tarif praktischer, da diese oftmals nur eine Laufzeit von einem Monat haben und dann auslaufen, wodurch man nur für Monate zahlen muss, in denen man auch tatsächlich viel in das Festnetz telefonieren möchte.

Bei einem Vertragshandy ist es so, dass auch bei vielen Optionen eine Mindestlaufzeit gilt, im Bereich der Festnetztarife liegt diese meist bei 6 oder 12 Monaten.

Dennoch haben Handyverträge in puncto Tarifoptionen einen Vorteil, da es einige Optionen mehr gibt als bei einem Prepaid-Vertrag. So zum Beispiel ist es ohne weiteres möglich, sich zusätzlich zu seinem Vertrag eine Datenflatrate für den mobilen Internetzugang zu buchen. Bei den Discountern gibt es zwar Bemühungen in Bälde ebenfalls Datenflatrates anbieten zu können, bislang ist dieses Privileg aber noch den Vertragshandys vorbehalten.

Handy als Lockangebot

Schließt man einen neuen Vertrag ab, dann bekommt man meist auch Angebote für Handys, die man sich zu vermeintlich günstigen Konditionen zusätzlich zum Vertrag kaufen kann. Das mag für viele ein interessantes und gutes Angebot sein, dennoch lohnt es sich die Kosten einmal zu überschlagen.

Denn möglicherweise ist es günstiger sich das gewünschte Mobiltelefon ohne Vertrag zu kaufen und dafür einen günstigeren Prepaid-Tarif zu wählen, wodurch im Endeffekt viel Geld gespart werden kann.

Es gibt aber auch schon Prepaid-Anbieter wie discoTEL, die dem Kunden ebenfalls ein neues Mobilfunkgerät zur Verfügung stellen ohne dass man einen langfristigen Vertrag abschließen muss. In einem solchen Fall kommen günstige Preise mit einem neuen Handy als Prepaid-Variante zusammen, was für viele Kunden eine große Ersparnis bedeuten kann.

Oft vergessen: der Service

Neben den oben genannten Punkten ist für viele Kunden auch ein guter Service wichtig, der schnell bei Problemen hilft und sich Zeit nimmt um unklare Punkte zu erklären.

Bei Discountern ist es so gut wie immer so, dass eine Minute in der Hotline Geld kostet, von 9 Cent bis 49 Cent reichen die durchschnittlichen Kosten pro Gesprächsminute. Hat man hingegen einen Vertrag abgeschlossen, dann hat man meist die Möglichkeit den Support kostenfrei zu kontaktieren.

Andersherum ist es bei einem Abruf der eigenen Mailbox. Hier bieten die Discounter mit Prepaid-Vertrag oftmals die Möglichkeit hinterlassene Nachrichten kostenlos abzuhören, wohingegen man bei einem Vertragshandy für die Verbindung zur Mailbox Geld bezahlen muss.

Die Endabrechnung

Festhalten sollte man unbedingt, dass es auf die eigenen Gewohnheiten beim Telefonieren ankommt und man es sich gründlich überlegen sollte ob man sich für einen Vertrag oder eine Prepaid-Bindung entscheidet. Auch eine Rechnung der entstehenden Kosten kann helfen, einen günstigen und passenden Handytarif zu finden.

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