Nach neuesten Erkenntnissen eines amerikanischen Datenschutzdienstes weist das iPhone von Apple schwerwiegende Sicherheitsrisiken auf. So könnten Hacker mit dem nötigen Hintergrundwissen das Mobiltelefon beeinflussen und somit auf persönliche Daten Zugriff erhalten. Die „New York Times“ berichtete am Montag von Versuche diverser Experten, welche sich explizit mit dem Eindringen in das Multimedia gerät beschäftigten – erfolgreich.

Die Sicherheitslöcher befinden sich hauptsächlich in der aktuellen Version der am Markt befindlichen Firmware, welche in den vergangen Monaten nicht beseitigt wurden obwohl diese anscheinen beim Hersteller bekannt gewesen wären. Das letzte Firmware Update fand im vergangen Februar diesen Jahres statt. Unter anderem könne man derzeit mit einer Schadsoftware auf vertrauliche Daten zugreifen und sogar unbemerkt Telefonate führen.

Ein weiteres Leck stelle auch der integrierte Safari Browser dar, durch dieses es bei einem internationalem Hackerwettbewerb in diesem Jahr ein Spezialist schaffte, sich innerhalb von zwei Minuten in ein MacBook einzuschleusen. Apple beseitigte diese Lücke bei dem Notebook mit einem Sicherheitsupdate, nach eigenen Aussagen aber, könnte diese Gefährdung auf einigen iPhone Modellen noch vorhanden sein.

Von der Technik her, ist es so anscheinend möglich, den iPhone Benutzer auf eine bestimmte Internetseite zu locken um ihm dort mit einem Virus zu infizieren. Derzeit gibt es glücklicherweise noch keine Anzeichen, dass diese Sicherheitslücke genutzt wird oder schon Benutzer geschädigt worden wären. In einem Interview mit verschiedenen Fachzeitschriften erklärte eine Sprecherin von Apple, dass dieses Problem sehr ernst genommen werde und schon fleißig an einer Behebung dieser Sicherheitslücken gearbeitet werde.

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Sicherheitslücke im iPhone entdeckt, 8.5 out of 10 based on 18 ratings