Eine Analyse des Marktes der Tablet PCs hat ergeben, dass das Apple iPad noch auf Jahre gesehen an der Spitze der Nahrungskette verbleiben wird, was wohl damit zusammenhängt, dass Apple sein Produkt so lange vor der Konkurrenz auf den Markt bringen konnte. Unter Umständen plant Apple sogar noch ein zweites iPad.

Kommt ein iPad Mini?

Dieses soll auf den Namen iPad Mini hören und damit schon andeuten, um welche Art von Veränderung es sich bei diesem Modell handeln wird. Anstelle des 9,7 Zoll großen Displays des klassischen iPads soll ein Display mit nur noch 7 Zoll Größe beim iPad Mini genutzt werden. Durch die Verkleinerung des Displays hätte Apple mit dem iPad Mini genau die richtige Zwischengröße gefunden, die sich zwischen dem iPhone und dem großen iPad einreiht und könnte damit die klaffende Lücke schließen.

An der restlichen Technik des Apple iPads soll sich aber nichts ändern, womit es weiterhin eine A4-CPU von Apple, 16 bis 64 Gigabyte Speicher, WiFi und optional 3G geben würde. Auch die Software bleibt in Form des iOS natürlich weiterhin auf dem iPad Mini vorinstalliert.

iPad ist zu groß

Alles in allem hat Apple genau zwei Gründe, sich für ein iPad Mini zu entscheiden, wobei beide sehr gewichtig sind. Der erste Grund ist, dass es Kunden gegeben haben soll, die sich über die Größe des iPads beschwert haben und meinen, dass man mit diesem nicht vernünftig mobil arbeiten könne – hier käme ein iPad Mini genau richtig.

Und zum anderen bauen viele andere Hersteller von Tablet PCs an Versionen mit 7 Zoll Display, womit Apple diese Form der Mini-Tablets nicht bedienen könnte. Dass man der Konkurrenz damit viel Raum lässt, um sich seine Marktführerschaft abnehmen zu lassen, das muss nicht extra erwähnt werden. Da es auch hin und wieder Beschwerden über den Preis des normalen iPads gegeben hat, könnte das iPad Mini auch in diesem Fall die Lösung sein. Bedingt durch das kleinere Display könnte Apple den Preis für den Tablet PC senken und somit unter die 499 Euro-Marke kommen, die noch für das jetzige iPad gültig ist.

Weiterhin: micro SIM-Karte

Weil das iPad Mini auch weiterhin mit der Möglichkeit, eine Verbindung zu 3G-Netzwerken aufzubauen, ausgestattet sein soll, wird natürlich eine SIM-Karte vonnöten sein. Diese wird, wie schon beim iPad und iPhone 4, also micro SIM-Karte genutzt werden, da diese platzsparend ist und keinen Verlust an Funktionen mit sich bringt. Somit könnten auch die üblichen Prepaid Discounter ihre micro SIM-Karten mit dem iPad Mini kompatibel machen.

Bislang hält sich Apple zum Thema iPad Mini noch sehr bedeckt, allerdings ist das bei Apple seit jeher in der Philosophie der Firma integriert. An sich macht es aber viel Sinn, wenn man bei Apple über ein iPad Mini diskutieren würde, da man der Konkurrenz sonst einen Großteil des Marktes überlassen würde.

Gerade dadurch, dass es noch keinen 7 Zoll Tablet PC auf dem Markt gibt, hätte Apple die Chance auch hier wieder die Marktführerschaft zu übernehmen und die Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Spätestens bis zum Herbst wird man mehr über das iPad Mini wissen.

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